Häufig gestellte Fragen
KI statt Korrektorat oder Lektorat?
Rechtschreibprüfungen und KI-gestützte Tools sind wertvolle Helfer beim Schreiben, ersetzen jedoch kein professionelles Korrektorat.
Programme erkennen formale Fehler, aber kaum inhaltliche oder stilistische Schwächen. Eine Rechtschreibprüfung übersieht beispielsweise falsche Wortverwendungen, doppelte Wörter, unlogische Satzkonstruktionen oder stilistische Brüche. KI-Tools basieren auf Wahrscheinlichkeiten und bewerten nur, was statistisch plausibel klingt. Das kann passen, muss es aber nicht.
Die menschliche Korrektur analysiert den Text als Ganzes, nicht nur isolierte Wörter oder Sätze.
Ein professionelles Korrektorat sorgt für zudem Konsistenz: Schreibweisen, Zeichensetzung, Zahlenformate und Namen werden einheitlich überprüft. Heißt dein Protagonist Stephan oder Stefan? Hieß er in einer früheren Version Eberhard? Die KI stört sich nicht an drei unterschiedlichen Namen im Dokument, deine Leser*innen wahrscheinlich schon.
Und wie sieht es aus mit dem Lektorat?
KI-Tools können zwar Texte analysieren und Vorschläge machen, besitzen aber einen extremen Drang zur Vereinheitlichung. Im Lektorat wird bewusst stilbewahrend und textnah gearbeitet. Zudem deckt ein Lektorat inhaltliche und dramaturgische Schwächen auf: Das Erkennen von Logikfehlern, Spannungsproblemen, inkonsistenten Figuren oder unklaren Perspektiven erfordern menschliches Textverständnis. Darüber hinaus verstehe ich das Lektorat als Dialog. „Meine“ Autor*innen erhalten umfassendes Feedback und zahlreiche Impulse statt automatisierter Vorschläge.
Kurz: Um den einzigartigen Ton deiner Geschichte, die vielen Zwischentöne und das große Ganze zu erkennen, braucht dein Text menschliche Korrektor*innen und Lektor*innen. Schließlich sind auch deine Leser*innen echte Menschen.
Welche Lektoratsleistung braucht dein Manuskript?
Nicht jedes Angebot passt zu jedem Zeitpunkt.
Wer die passende Leistung zum richtigen Zeitpunkt wählt, spart nicht nur Zeit, Kosten und unnötige Überarbeitungen, sondern stärkt die Qualität des eigenen Textes nachhaltig.
Du solltest demnach wissen, in welcher Phase dein Manuskript gerade steht. Ob du eine Plot-Planungshilfe, ein Teillektorat, ein Komplettlektorat, ein Stillektorat, ein Manuskriptgutachten oder ein Korrektorat brauchst, hängt allein vom Entwicklungsstand deines Textes ab.
Wenn du unsicher bist, welche Leistung für dein Manuskript zum gegenwärtigen Zeitpunkt sinnvoll ist, berate ich dich gern ehrlich, transparent und ganz im Sinne deines Textes und deines Ziels.
Kein Standard-Lektorat ohne Probelektorat
Bevor du ein Lektorat bei mir buchst, lektoriere ich kostenlos und unverbindlich die ersten fünf Normseiten deines Manuskripts. Das ist eine Absicherung für uns beide:
Ich erkenne, ob dein Text bereits lektoratsreif ist. Andernfalls empfehle ich dir eine andere Leistung, um dich in deinem Schreibprozess optimal weiterzubringen.
Du bekommst einen konkreten Eindruck davon, wie ich mit deinem Text arbeite, wie intensiv das Lektorat ist und ob Stil, Ton und Arbeitsweise zu dir passen.